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Schon gewusst?

... dass das Biosphärenreservat Thüringer Wald

  • im Thüringer Wald zwischen Oberhof, Ilmenau, Masserberg und Suhl liegt
  • von der UNESCO, der Welt-Organisation für Erziehung, Kultur und Wissenschaft, anerkannt wurde
  • mit über 500 weiteren Biosphärenreservaten ein weltweites Netzwerk bildet
  • schon über 30 Jahre alt ist
  • einen Umfang von 146,17 km hat und man für eine Umrundung zu Fuß 36 Stunden braucht
  • bei guter Sicht vom Brocken und von der Wasserkuppe zu sehen ist (Schneekopfturm)

 

... dass im Biosphärenreservat Thüringer Wald

  • Schüler die Natur hautnah erleben und als Junior-Forscher den Geheimnissen der Natur auf der Spur sind
  • noch ein echter Köhler in qualmenden Meilern Holzkohle herstellt (Firma Köhlerei Hartleb, Schleusingerneundorf)
  • eine fleischfressende Pflanzenart zu Hause ist (Rundblättriger Sonnentau)
  • eine Fuchsart vorkommt, die es sonst nirgends gibt – der Biosphärenreservats-Fuchs
  • der höchste Punkt der Große Beerberg (983 m ü. NHN) und der tiefste Punkt der Ort Breitenbach (421 m ü. NHN) ist
  • eines der kleinsten landlebenden Säugetiere Europas lebt – die Zwergspitzmaus (2,6 g bis 5,9 g)
  • das größte Säugetier hier der Rothirsch ist (bis ca. 150 kg)

 

... dass es im Biosphärenreservat Thüringer Wald

  • fliegende Sackträger, Wurzelbohrer und Ritter gibt (Schmetterlingsfamilien)
  • zwar zwei Schillerfalter-Arten gibt, aber bisher noch kein einziger Goethefalter entdeckt wurde
  • einst Waldberufe wie Pechsieder, Kienrußbrenner und Zapfenpflücker gab
  • ein Naturtheater mitten im Wald gibt (Steinbach-Langenbach = größtes Naturtheater Thüringens)

 

… dass

  • der Rennsteig, der bekannte Höhenwanderweg, auf 30 km durch das Gebiet verläuft
  • einst wichtige Handelsstraßen den Thüringer Wald hier querten
  • ein Ort durch eine Klostergründung (Kloster auf dem Wald zu den Frauen) entstanden ist (Frauenwald)
  • Herbert Roth, auch "Vater der Volksmusik" genannt - war der bekannteste Komponist volkstümlicher Lieder in Thüringen, hier sein „Rennsteiglied“ zum ersten Mal sang: „Ich wand’re ja so gerne ...“
  • der steilste Bahnstreckenabschnitt Deutschlands, in Normalspur und im Traktionsbetrieb, hier im Gebiet liegt und von Stützerbach zum Bahnhof Rennsteig führt
  • es hier ein Bergwerk gibt, in dem die Wände als Flipchart genutzt werden könnten: Magnete halten hier überall, da eisenerzhaltiges Gestein (Magnetit) ansteht. Das wurde einst in der Zeche „Schwarze Crux“ bei Vesser abgebaut.
  • alles Regenwasser letztendlich zur Nordsee fließt
  • der Thüringer Wald immer noch, wie seit Jahrtausenden, abgetragen wird und die Gesteine, zu Geröll, Kies und Sand zermahlen, in der Nordsee landen
  • es Pilze gibt, die wie Zunder brennen (Zunderschwamm)
  • hier die erste Röntgenröhre gebaut wurde (Stützerbach)  [ist nicht ganz klar, da Gehlberg ebenfalls diesen Anspruch erhebt]
  • es zwei Dörfer gibt, in denen jeweils 2 Kirchen stehen (Neustadt a.R., Stützerbach)