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Unterwegs im Herbst

Die Natur geht zum bunten Finale über

Herbst – die Natur geht zum bunten Finale über. Es scheint, der Wald steht „in Flammen“. Von dunkelrot über goldgelb bis tiefbraun leuchtet er in allen Nuancen. Genießen Sie bei einem Spaziergang durch den sonnigen Wald das Lichterspiel von Sonne und Laub.

Mit dem Einzug der herbstlichen Reife ist der September einer der schönsten Monate, geprägt durch warme Farben, sonnige Tage und kühle Nächte. Auf den Wiesen streckt jetzt die Herbstzeitlose ihre krokusartigen Blüten hervor.

Wenn die Landschaft an sonnigen Morgen von zarten Nebeln und taubenetzten, glitzernden Spinnweben durchzogen ist, hat der Altweibersommer Einzug gehalten. Im Volksmund „Marienseide, Herbstgarn oder Liebfrauenfäden“ genannt, geben sie der Landschaft etwas Mystisches.

In der Natur ist jetzt viel Bewegung: Die Zugvögel packen ihre Koffer und sind unterwegs Richtung Süden und auch der Rothirsch ist mit seinem Ruf der Männlichkeit nicht zu überhören. Ein Hör-, Geruchs- und Sichterlebnis für jeden Waldbesucher. Das Röhren ist weithin vernehmbar. Sollten Sie unterwegs einen schweren männlichen Duft in der Nase haben, so sind sie nicht weit weg vom Hirsch selbst oder seiner Brunftkuhle. Im Oktober, wenn die Früchte des Waldes gereift sind, legen Eichhörnchen und Eichelhäher ihre Wintervorräte an. Pilze strecken ihre Fruchtkörper an die Oberfläche und die letzen Herbstgesänge der heimischen Vögel erklingen. Die üppige Vegetation zieht sich zurück. Die Sicht wird wieder frei auf das, was unter der Fülle des Sommers verborgen war.