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Datum: 23.11.2020

Tannenstachelbart - Seltener Fund im Biosphärenreservat

Nach einer guten Pilzsaison in diesem Jahr mit vielen Altbekannten wie Steinpilzen und Maronen, zeigt sich auch ein ganz besonderer Pilz derzeit im Biosphärenreservat.
Er gehört zu den stark gefährdeten Arten, wächst vorwiegend an Weißtannen (Abies alba) und begeistert nicht nur mit seinem besonderen Aussehen:

Der Tannenstachelbart (Hericium flagellum) wurde kürzlich im UNESCO-Biosphärenreservat Thüringer Wald entdeckt, genauer gesagt in der Kernzone Vessertal. Der vorwiegend in höheren Lagen vorkommende Pilz wurde zuletzt in den 1980er Jahren im Gebiet gesichtet. Alle weiteren sieben Fundnachweise in Thüringen stammen aus der Zeit zwischen 1995 bis heute und sind allesamt aus dem Schiefergebirge. Ranger Matthias Hellner und Dr. Tiemo Kahl freuen sich über den seltenen Pilz: „Der Tannenstachelbart gehört zu den eindrucksvollsten Pilzen, die an Bäumen zu finden sind. Vorwiegend kommen sie an Tannen mit Vorschädigung oder an Totholz vor", so der Biologe Kahl, der den Bereich Forschung und Monitoring betreut.

Tannenstachelbart - Seltener Fund im Biosphärenreservat. Er gehört zu den stark gefährdeten Arten, wächst vorwiegend an Weißtannen (Abies alba) und begeistert nicht nur mit seinem besonderen Aussehen: Der Tannenstachelbart (Hericium flagellum) wurde kürzlich im UNESCO-Biosphärenreservat Thüringer Wald entdeckt, genauer gesagt in der Kernzone Vessertal. Foto: M. Hellner

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