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Datum: 31.08.2021

Projekt Schullandheim Geraberg

Pfiffige und nachhaltige Hochbeete

Schullandheim Geraberg macht Nachhaltigkeit erlebbar

Das Schullandheim Geraberg e.V. ist um eine nachhaltige Attraktion reicher. Mit dem Bau und der Nutzung eines Hochbeets wollen die Initiatoren Jens Hertwig und Dagmar Weihrauch in Zukunft ihre Gäste auf das Thema Nachhaltigkeit aufmerksam machen. Das mit 1000 Euro geförderte Projekte wurde Anfang 2020 im Rahmen des Wettbewerbs „Nachhaltig.Gut" des UNESCO-Biosphärenreservats Thüringer Wald prämiert.

„Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit Kindern einer Ferienfreizeit aus Sachsen-Anhalt dieses tolle Projekt umsetzen konnten", freut sich Dagmar Weihrauch, deren Ideen die Hochbeete waren. „Gerade in den jetzigen Sommerferien haben wir vier Ferienfreizeiten durchführen können. Hier im Beispiel unterstützten uns bei unserem Projekt die Teilnehmer aus dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld. Unser Partner – die Werkstatt für Bildung und Begegnung e.V. mit Ihrem Jugendfreizeitzentrum Osternienburg veranstaltet regelmäßig mit uns gemeinsam diese Freizeiten. Neben verschiedenen Ausflügen in unsere schöne Thüringer Heimat können sie auch direkt hier im Geratal und insbesondere bei uns im Schullandheim viel erleben und Zeit in der Gemeinschaft verbringen", so Jens Hertwig, Leiter im Schullandheim. „Wie wir Themen der Bildung für nachhaltige Entwicklung sogar in den Ferien leben können, zeigt die Umsetzung unseres Hochbeet-Projektes", erklärt Tino Lehmann, Leiter der Ferienfreizeit weiter.
Das Hochbeet ist mit einem Solarpanel ausgestattet, welches eine Pumpe betreibt, die das aufgefangene Regenwasser zur Tropfenbewässerung leitet. „Eine wirklich pfiffige Idee, die sicherlich bei den Gästen Aufmerksamkeit erzeugt und Nachahmer findet", betont Dr. Elke Hellmuth, stellvertretende Leiterin der Verwaltung UNESCO-Biosphärenreservat Thüringer Wald.

Bestückt wurden die Hochbeete zunächst mit verschiedenen Minzsorten, Petersilie, Bohnenkraut, Salbei und Bio-Kartoffeln. Alle Erträge sollen in der hauseigenen Küche verwendet werden. Wir wollen Gäste und Schulklassen einbinden und auf die nachhaltige Verwendung von Materialien hinweisen sowie die Wertschätzung von Nahrungsmitteln steigern", so Jens Hertwig, Leiter des Schullandheims.

Für die Zukunft ist noch das weitere Auffangen des Regenwassers vom Hausdach geplant, welches zusätzlich in der Badewanne des Hochbeets und in einem Miniteich gespeichert werden kann. Auch das Anlegen eines Steinhaufens als Biotop ist eine weitere Idee.


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